Smartphones – die zweite digitale Revolution?

Wer braucht heute noch teure Profikameras? Wir haben mir Carole, Fotografin aus Zürich (www.carolefleischmann.ch) über dieses Thema gesprochen. Nachdem von 2000-2010 die ersten digitalen Kompaktkameras aber auch Spiegelreflexkameras einen bahnbrechenden Erfolg verzeichnen konnten, werden gerade erstere immer öfter durch Smartphones ersetzt. Ein herber Schlag für die Fotoindustrie, ist denn eine der Haupteinnahmequellen zu neuen Konkurrenten wie Apple oder Samsung geflossen, ohne dass die grossen Kamerahersteller mit eigenen Produkten darauf reagieren konnten. Denn das Know How um eigene Smartphones zu produzieren fehlt diesen schlichtweg. Ich mag mich noch gut erinnern, wie die digitalen Fotoapparate  peu à peu die analogen ersetzt haben. Während die technikinteressierten schon ziemlich bald umgestiegen waren so zogen die älteren Generationen ein paar Jahre später auch nach. Dies weil die Vorzüge der digitalen Fotografie einfach auf der Hand lagen.

Kompakt, immer verfügbar und erstaunlich gute Bildqualität: Smartphones

Kompakt, immer verfügbar und mit erstaunlich guter Bildqualität: Smartphones

So viele Bilder schiessen wie man will und danach nur die besten entwickeln lassen. Die neue Möglichkeit Bilder digital an Freunde und Bekannte zu verschicken. Der Umweg über das Einscannen der Bilder fiel einfach weg. Die Bilder direkt auf dem Display beurteilen. Und das alles bekam man ein paar Jahre nach der Einführung schon zu einem Spotpreis. Im Jahr 2010 waren ansehnliche Kompaktkameras schon für zwei hundert Franken erhältlich. Das bescherte der Fotoindustrie während ein paar Jahren Rekordumsätze. Auf diesen Lorbeeren konnten sie sich aber nicht lange ausruhen. Denn schon bald trat eine Konkurrenz auf den Plan, gegen welche sie machtlos sein würden. Apple brachte das erste wirklich brauchbare Smartphone auf den Markt und revolutionierte nicht nur den Handymarkt sondern mehr oder weniger unbewusst auch den Digitalkamera-Markt. Auch hier war wieder ein Technologieschritt für den Schub verantwortlich. Erstens hat man das Smartphone immer dabei und zweitens sind die Bilder nicht nur gespeichert sondern auch gleich verfügbar und können somit noch im gleichen Moment mit Freunden per Mail, Whatsapp oder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Doch damit nicht genug. Die Smartphone Kameras bieten mittlerweile ausgefeilte Bildbearbeitungsmöglichkeiten mit welchen sich aus fast jedem Bild ein ansehnliches Resultat erzielen lässt. Und das Beste daran; die Kameras werden von Jahr zu Jahr besser und bieten immer bessere Möglichkeiten wie zum Beispiel Bildstabilisatoren, Blitze und vieles mehr. Setzt sich dieser Fortschritt auch in den nächsten Jahren fort, so werden Smartphone und Tablet digitalen Kompaktkameras schon in ein paar Jahren komplett vom Markt verdrängt haben.

Entwicklung der Fotografie

Kaum ein anderer Markt hat sich in den letzten Jahren so massiv verändert wie der Markt der Kameras. Waren bis vor kurzem Kodak und Fujifilm Brands, welche jedes Kind kannte, so sind diese heute faktisch nicht mehr präsent. Einige alteingesessene haben den Zug der digitalen Entwicklung so sehr verschlafen, dass sie den Anschluss nicht mehr geschafft haben. Ich mag mich noch gut erinnern, als ich als einer der ersten eine digitale Kompaktkamera angeschafft habe. Das muss ca. um 2002 gewesen sein, ein Produkt der Marke Canon mit einer Flash Speicherkarte, welche gerade mal 128 MB Speicherplatz aufzuweisen hatte. Die Auslöseverzögerung betrug mindestens eine Minute, Schnappschüsse waren also praktisch nicht möglich. Und dennoch hatte mich die Technologie schon damals fasziniert.

Technik, welche unsere Welt verändert hat: Digitalfotografie

Technik, welche unsere Welt verändert hat: Digitalfotografie

Auf einmal konnte man sovielmal abdrücken wie man wollte und schlechte Fotos einfach wieder löschen. Eigentlich kaum vorzustellen, dass grosse Marken diesen Trend verschlafen konnten. Denn die Vorteile lagen dermassen auf der Hand. Schon kurz darauf waren auch schon die ersten digitalen Spiegelreflex Kameras erhältlich. Ich habe mich nach einer kurzen Entscheidungsphase für eine Nikon D70 entschieden. Ein Einsteigermodel, mit welchem sich aber schon sehr gute Bilder schiessen liessen. Natürlich ist und was das aber abhängig von der Qualität der verwendeten Objektive. Ein Schwachpunkt war damals noch das sehr kleine Display, auf welchem die Bilder mehr schlecht als recht zu beurteilen waren. Aber schon damals war die Batterieleistung beeindruckend. Mit einer Ladung konnte die Speicherkarte mehrmals mit Fotos bespielt werden. Noch heute habe ich grosse Freude an den damals geschossenen Fotos. So sind diese Jahre, im Vergleich zu den vorangehenden, sehr gut mit Fotos dokumentiert. Was auch meine Kinder freut.

T-Shirts in Kleinauflagen – ein Gegentrend zur Globalisierung

Das Beispiel der Brauereien könnte auch in anderen Wirtschaftszweigen Einzug halten. Kauften doch vor einigen Jahren die grossen Bierkonzerne wie Heineken und Karlsberg fast sämtliche Schweizer Brauereien auf und vereinheitlichten deren Produkte, so spriessen heute kleine Stadtbrauereien wie kleine Pilze aus dem Boden. Die Konsumenten haben sich im Biermarkt ganz klar gegen die Mainstream Produkte und Marken mit riesen Marketingbudgets ausgesprochen. Es werden lokale Produkte bevorzugt, welche individuell hergestellt werden und über einen einzigartigen Geschmack verfügen. Ein ähnlicher Prozess könnte auch in der Bekleidungsindustrie Einzug halten. Hier dominieren die riesigen internationalen Konzerne wie H&M, Zara oder Onlinekleiderläden, welche ihre Kollektionen in riesigen Auflagen in Asien produzieren lassen.

Faire Streetwear statt Masse

Faire Streetwear statt Masse

Individualität statt Masse

Doch wer will sich schon so kleiden wie tausende andere auf den Strassen? Kleine, innovative Kleiderproduzenten zeigen vor wie’s geht. Restless ist beispielsweise eine kleine Schweizer Streetwear Firma, welche vollumfänglich auf Kleinauflagen und T-Shirts in hoher Bioqualität setzt. Auch die Marke “Erfolg” steht seit Jahren für Qualität und achtet sogar auf eine rein schweizerische Produktion, teilweise ebenfalls mit Biobaumwolle. Gerade diese kleinen Player im grossen Textilmarkt legen viel Wert auf einzigartige Designs und einen sehr hohen Tragkomfort. Dank des Einkaufskanals Internet können auch kleine Shops auf einen breiten Distributionskanal zurückgreifen und somit hohe Lokalkosten in der Innenstadt vermeiden. Das Preis-/Leistungsverhältnis kann sich im Vergleich zu den Kleidergiganten durchaus sehen lassen, erst recht wenn man bedenkt, dass der Konsument ein Stück einer wirklich limitierten Kollektion am Körper trägt. Hoffen wir, dass schon in Kürze auf in dieser Branche ein Umdenken stattfindet und dass die digitale Revolution für einmal die Kleinen mehr unterstützt als die Grossen. Setzt du immer noch auf internationale Mainstream Klamotten oder bist du schon bereit für dein erstes Kleidungsstück von einem kleinen Schweizer Steetwear Shop?

Seychellen. Jenseits vom Massentourismus

Auf der Suche nach meinem nächsten Urlaubsziel bin ich nebst den Malediven und Mauritius auch auf die Seychellen gestossen. Ich wusste bis vor kurzem wenig über den Inselstaat und war auch nicht besonders begeistert von der Idee meines Partners auch diese Destination in Erwägung zu ziehen. Trotzdem haben wir uns entschieden die Seychellen zu bereisen.

Die Seychellen liegen vor Afrika, östlich von Tansania und Kenia und sind ein eigenständiger Staat. Die Natur ist von atemberaubender Schönheit und bietet nebst den bekannten Standstränden mit Felsformationen, dicht bewachsene Palmenwälder mit einer grossen Vielfalt diverser Tierarten. An vielen Stränden können Schildkröten beobachtet werden, und die Regierung bemüht sich auch um deren Schutz. So ist es auf den Seychellen verboten am Abend künstliche Lichtquellen am Strand zu betreiben, da dadurch die Tiere ernsthaft gestört werden.  Folge dessen gibt es kaum Beach Restaurants und Bars auf den Seychellen, welche auch am Abend besucht werden können.

„Dank“ des hohen Preisniveaus wurde das Land nie von Massentouristen überlaufen.

Die Einwohner der Seychellen sind ein bunter Mix aus Seychelloise, Afrikanern und Asiaten, welche in der Regel Französisch aber auch Englisch sprechen können. Sie sind ausserordentlich freundlich und wider Erwarten überhaupt nicht aufdringlich. Ein Urlaub auf den Seychellen ist ohnehin sehr entspannend. „Dank“ des hohen Preisniveaus wurde das Land nie von Massentouristen überlaufen. Manch einer ist erstaunt, dass man auf den Seychellen mit etwas Glück einen absoluten Traumstrand nur für sich selbst beanspruchen kann. Das kennt man so von anderen populären Destinationen beim besten Willen nicht.

Die Unterkünfte auf den Seychellen sind in der Regel eher hochpreisig, es gibt aber auch 2-Sterne Unterkünfte. Der Service ist freundlich und zuvorkommend. Uns hat folgendes, zwar nicht ganz günstiges Hotel auf den Seychellen sehr überzeugt:

http://www.travelseychelles.ch/le-domaine-de-lorangereraie-hotel-seychellen

Anreise: Von Zürich mit Emirates via Duabi nach Mahe.

Tipp: Buchen Sie im Airbus die hintersten zwei Sitzreihen. Diese sind Zweier-Reihen. Alles anderen sind Dreier-Sitzreihen

Schweizer Spezialist für Seychellen Reisen: travelseychelles

seychellen

Malediven – ein Paradies?

Ich befasse mich schon längere Zeit mit meinem nächsten Urlaub. Ich bin auf der Suche nach einer Destination mit viel Sonne, warmen Temperaturen, traumhaften Sandstränden, luxuriösen Resorts, gutem Essen einer artenreichen Unterwasserwelt, denn ich liebe das Schnorcheln und Tauchen über alles. Im besten Fall liegt die Destination nicht mehr als 12 Flugstunden von Zürich entfernt und klar, ich wäre froh, wenn um ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, auch wenn mir bewusst ist, dass Qualität überall auf der Welt seinen Preis hat. Klar bin ich bei meiner Recherche unter anderem auch auf die Malediven gestossen. Die Inseln der Malediven sehen traumhaft aus und ich muss sagen, dass ich diese Art von Inseln bei keiner anderen Destination gesehen habe. Schon aus dem Flugzeug muss dieses kleine Paradies atemberaubend aussehen. Ich bin mich zurzeit am informieren, welche Insel für meine Bedürfnisse in Frage kommen würde. Von der Reisezeit her, soll es auf den Malediven ja das ganze Jahr über tropisches Klima geben und die Regenzeit scheint nicht mehr so ausgeprägt zu sein wie früher. Dies so wie ich gelesen habe auch “dank” des Klimawandels. Erste Infos zu den Malediven http://wikitravel.org/de/Malediven

Malediven Ferien